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Wie funktionieren Instagram-Bots?

Wie funktionieren Instagram-Bots?

Instagram-Bots erfreuen sich wachsender Beliebtheit, werfen aber auch einige Fragen auf: Halten sie das, was sie versprechen? Ist der Einsatz kosteneffizienter als der manuelle Aufwand? Sind sie zugelassen? In diesem Artikel beleuchten wir die Vor- und Nachteile von Instagram-Bots.

Schnell zu mehreren zehntausend Instagram-Followern.”

Wir haben in den letz­ten Mona­ten eine Rei­he von Pro­jek­ten bei Insta­gram durch­ge­führt. Dabei spie­len natür­lich auch die The­men Like- und Fol­low-Insta­gram-Bots eine Rol­le. Die Idee der Bots ist schnell erklärt: Soci­al Bots kom­men­tie­ren, liken und fol­gen auto­ma­tisch nach der Aus­wahl von bestimm­ten Hash­tags 24/7 ande­ren Nut­zern auf Insta­gram. Das bringt Accounts viel Inter­ak­ti­on mit rele­van­ten Inhal­ten und Nut­zern. Die­se Inter­ak­ti­on erzeugt dann vie­le neue Likes und Abon­nen­ten für das eige­ne Insta­gram-Pro­fil.

Sind Instagram-Bots erlaubt?

Nein, die AGBs von Insta­gram erlau­ben kei­ne auto­ma­ti­sier­ten Bots. Das ist ver­ständ­lich, da die­se auf Dau­er die Platt­form nega­tiv beein­flus­sen. Die API, die von allen Bots genutzt wird um mit Insta­gram zu inter­agie­ren, ist eine nicht offi­zi­ell doku­men­tier­te – und damit auch eigent­lich nicht ein­setz­ba­re Schnitt­stel­le, die durch die Insta­gram-App genutzt wird um mit der Platt­form zu inter­agie­ren.

Risiken von Instagram-Bots

Das größ­te Risi­ko ist die kom­plet­te Sper­rung des Insta­gram Accounts. Bei 30 Accounts, die Bots getes­tet haben, haben wir nur 2 Sper­ren mit­be­kom­men. Und das bei recht aggres­si­ven Ein­stel­lun­gen der Bots (jede Sekun­de ein neu­es Fol­gen). Wei­te­re Risi­ken sind man­geln­de Kennt­nis dar­über, wel­che Inhal­te die Bots liken. Dies führt gera­de bei in der Öffent­lich­keit ste­hen­den Per­so­nen und Mar­ken zu erheb­li­chen Pro­ble­men. Insta­gram pro­biert außer­dem, alle Insta­gram-Bots zu schlie­ßen, in unse­rer Test­pha­se wur­de z. B. Instag­ress geschlos­sen.

Möglichkeiten von Instagram-Bots

Insta­gram-Bots kön­nen – neben der Inter­ak­ti­on mit der Platt­form – auch genutzt wer­den, um neu­en Fol­lo­wern Nach­rich­ten zu sen­den. Dies ist durch­aus sinn­voll, da User eine per­sön­li­che Will­kom­mens-Nach­rich­ten mit erhöh­ter Inter­ak­ti­on hono­rie­ren. Auch das voll­au­to­ma­ti­sche Ver­öf­fent­li­chen von Inhal­ten ist aus­schließ­lich per Insta­gram-Bot mög­lich. Die offi­zi­el­le App und Api bie­ten die­se Mög­lich­keit jedoch nicht.

Wie bekommt man schneller Instragram-Follower?

Bots sind eine Vari­an­te, die viel Risi­ko beinhal­ten, aber gleich­zei­tig ein extrem schnel­les Wachs­tum der Fol­lo­wer und Likes ermög­li­chen. Voll­au­to­ma­ti­sche Boosts von Accounts sind bequem und brin­gen eine Reich­wei­te, die man als “Influ­en­cer” zu Geld machen kann. Neben gekauf­ten Anzei­gen kann man auch selbst den “Bot” spie­len und ein­fach alles liken und jedem Fol­gen. Das lässt die Reich­wei­te schnell wach­sen und Insta­gram wird die­ses Ver­hal­ten höchst­wahr­schein­lich nicht sank­tio­nie­ren.

Bringen Instagram-Bots mehr Likes und Abonnenten?

Dafür ein kla­res JA: Wir haben neue Accounts mit aus­schließ­lich Stock­fo­tos gese­hen, die inner­halb von 10 Wochen über 10.000 Abon­nen­ten hat­ten – ohne jeg­li­che Wer­bung zu machen. Die hohe Inter­ak­ti­ons­ra­te der Accounts von unge­fähr 16 Stun­den am Tag spricht dabei klar für Bots.

Wie kann man Instagram-Bots erkennen?

Gera­de bei Influ­en­cern, die ihr Geld über Insta­gram ver­die­nen, ist der Anreiz Bots ein­zu­set­zen sehr hoch. Wich­tig ist daher für Unter­neh­men, früh­zei­tig zu prü­fen, ob poten­zi­el­le Insta­gram-Influ­en­cer Bots ein­set­zen oder nicht. Dies erfolgt über das Moni­to­ring der Insta­gram-Sta­tis­ti­ken und Daten. Die­se ermög­li­chen die auto­ma­ti­sche Ana­ly­se und zei­gen Anhalts­punk­te für Bots oder ande­re “Tricks”. Einer der bes­ten kos­ten­lo­sen Diens­te für die­se Ana­ly­se ist: https://socialblade.com. Die Daten und das auto­ma­ti­sche Ran­king soll­te man aller­dings kri­tisch hin­ter­fra­gen. Wer abnor­ma­le Fluk­tua­tio­nen in den Fol­lo­wer-Zah­len und Likes fest­stellt, soll­te berück­sich­ti­gen, dass die­se auch durch Kam­pa­gnen und News­let­ter erzeugt wer­den kön­nen. Als ers­ter Indi­ka­tor ist Soci­al Bla­de aber gut geeig­net. Für Unter­neh­men bie­ten wir an, Soci­al-Media-Pro­fi­le zu ana­ly­sie­ren und auf Basis der Sta­tis­tik-Daten eine Emp­feh­lung aus­zu­spre­chen. Bei Inter­es­se neh­men Sie ein­fach Kon­takt mit uns auf.

Fazit: Sollte man Instagram-Bots einsetzen?

Wir emp­feh­len Mar­ken, kei­ne voll­au­to­ma­ti­sier­ten Bots ein­zu­set­zen. Halb­au­to­ma­ti­sche Bots, die Vor­schlä­ge für Likes und Fol­lows machen, sind die bes­se­re Vari­an­te – zumin­dest solan­ge kei­ne aus­rei­chen­den Res­sour­cen für mensch­li­che Aus­füh­rung vor­han­den sind. Wir haben hier­zu bereits ers­te Pro­to­ty­pen mit guten Ergeb­nis­sen getes­tet. Bei die­ser Art von Bots muss ein Mensch die eigent­li­che Akti­on aus­füh­ren, kann sich also alle Inhal­te genau anse­hen und dann per Tab einen Like oder Fol­low erzeu­gen. Grund­sätz­lich rei­chen aber auch guter Con­tent, pas­sen­de Hash­tags und eini­ge Inter­ak­ti­on mit  ande­ren Usern, um erfolg­reich und ohne Ein­satz von Wer­bung Reich­wei­te auf­zu­bau­en.

Sie wol­len wis­sen, wie man es rich­tig macht? Dann spre­chen Sie uns an.

Unsere erfolgreiche Kampagne für die Sparda-Bank ohne Instagram-Bots