Was ist Virtual Reality?

Virtual Reality (VR) ist die Schaffung einer virtuellen Welt, in die die Betrachter eintauchen, sich in ihr bewegen und Fantasien und Vorstellungen umsetzen können. Es ist eine vom Computer geschaffene Welt ohne reale Gegenstände. Virtual Reality bildet eine hochwertige Benutzerschnittstelle, die über Kopf- und Handbewegungen, über Sprache, Tastsinn und sogar Gedanken gesteuert wird.

Hier finden Sie mehr zu Beratung und individuellen Umsetzung von Virtual Reality-Lösungen.

Welche Möglichkeiten gibt es für die Implementierung von VR?

Neben Ansätzen wie VR-Brillen, VR-Hüllen für Smartphones und unterschiedlichsten Eingabegeräten für Virtual Reality gibt es natürlich auch Virtual Reality-Kameras und ‑Kontaktlinsen, die Virtual Reality unterstützen. Wir zeigen Ihnen die aktuelle Situation und stellen alle wichtigen Ansätze und Möglichkeiten zur Umsetzung vor.

Hardware für Virtual Reality

Virtual Reality besteht immer aus zwei unterschiedlichen Dingen, nämlich der Hardware und der Software. In beiden Bereichen gibt es vielfältige Ansätze, die verschiedene Vor- und Nachteile haben.

Stand-alone Virtual Reality

Stand-alone Virtual Reality-Devices umfassen sowohl die Displays als auch die notwendige Hardware, um die Software auszuführen. Dies wird momentan meist über einen Computer in einem Rucksack gelöst, welcher mit dem Headset verbunden wird. Dieses Vorgehen hat den Vorteil, dass der User sich völlig frei bewegen kann und nicht durch Kabel an der Bewegung gehindert wird.

Die zwei Nachteile dieses Ansatzes sind: Der Rucksack ist aufgrund der benötigten Batterieleistung relativ schwer und die Laufzeit der Lösungen ist eingeschränkt auf meist 60 bis 90 Minuten.

MSI VR One Backpack PC

XMG Walker VR Backpack PC

Brillen bzw. Headsets für Virtual Reality

Virtual Reality Headsets sind komplette Devices, die zwei Displays für jedes Auge und Lagesensoren für die Bewegungen mitbringen. In Abgrenzung zu Stand-alone Devices benötigen Brillen immer auch einen Computer oder eine Konsole, welche die Software ausführt. Hieran werden die meisten Headsets per USB und HDMI angeschlossen.

Oculus Rift

Oculus Rift ist ein Head-Mounted Display für Virtual Reality. Die Oculus VR brachte 2013 eine erste Version für Entwickler auf den Markt und wurde 2014 von Facebook gekauft. Die Endkunden-Version wurde am 06.01.2016 weltweit ausgeliefert.

HTC Vive

HTC Vive ist ein Head-Mounted Display für Virtual Reality. Die HTC brachte im April 2016 seine Endkundenversion dieser Virtual Reality-Brille auf den Markt. Anders als die Oculus Rift wird keine Kamera für die Positionsbestimmung genutzt, sondern Laser, was zu einer deutlich exakteren Bestimmung der Position im Raum führt.

Virtual Reality mit Smartphones

Da Smartphones alle notwendigen Elemente — Display, Bewegungssensoren und Software — mitbringen, ist es natürlich nahe liegend, mit speziellen Hüllen aus einem Smartphone eine Virtual Reality-Umgebung zu schaffen. Dies hat den Vorteil der geringen Kosten und dass keinerlei Kabel benötigt werden. Nachteilig ist, dass meist keine zusätzlichen Sensoren verbaut werden, was kein Tracking im Raum oder anderweitige VR-Effekte zulässt.

Google Cardbord

Google Cardbord ist eine Hülle, die es ermöglicht, das eigene Smartphone als Virtual Reality-Brille zu nutzen. Cardbord kann entweder bestellt werden oder alternativ bietet Google eine Anleitung, sich eigene Cardbords aus Pappe mit einfachen Teilen zu bauen. Google setzt hierbei auf die Idee „VR for everyone“, daher auf die schnelle und flächendeckende Verbreitung von Virtual Reality.

Carl Zeiss VR One Plus

Dies ist eine Virtual Reality-Hülle für Smartphones vom deutschen Optikspezialisten Zeiss. Es war eine zeit lang die am besten verarbeitete Hülle für Smartphones wie das iPhone 6 oder das Samsung Galaxy. Nachteilig war, dass es keinen Zugriff auf die Knöpfe des Smartphones gab, was die Bedienung erschwerte.

Virtual Reality Controller

Für die perfekte Virtual Reality-Welt benötigt man, neben dem Device für die Augen und Ohren, auch Devices für die Eingabe. Je natürlicher diese ausgeführt sind, desto besser wird die Illusion der Realität für den Nutzer.

Virtual Reality-Laufstall

Innerhalb von VR-Laufställen können sich Nutzer sicher bewegen und spielen, ohne dass die Gefahr besteht, mit Objekten oder Wänden zu kollidieren. Gerade wenn große Flächen virtuell dargestellt werden sollen, die der Nutzer erkunden kann, bieten sich Laufkäfige / Laufställe an, um dem Nutzer maximale Bewegungsfreiheit bei minimaler Fläche zu gewährleisten.

Virtual Reality Joysticks / Klassische VR-Kontroller

Die einfachste Form, um Virtual Reality-Umgebungen zu steuern, sind sicher Devices wie Controller und Joysticks, die der User in der Hand hält und damit Funktionen ausführen kann. Sehr gut angenommen werden solche Steuerungselemente bei jüngeren Nutzern, da diese die Bedienung bereits von Konsolen und Spielen kennen. Zusätzliche Kontroller stören aber fast immer das tiefe Eintauchen von Nutzern in die virtuelle Welt.

Hand- und Körpererkennung

Die Erkennung von Hand- und Körperbewegungen ohne zusätzlichen Controller ist optimal geeignet, um das Gefühl der Immersion zu verstärken und den Benutzer so noch stärker in die virtuelle Welt eintauchen zu lassen. Die bekanntesten Beispiele sind Leap Motion, die Handbewegungen in Virtual Reality umsetzen, und Microsoft Kinect. Mit dieser Tiefenkamera wird der ganze Körper zum Controller.

Virtual Reality Holodecks

Auf Basis von Kamera- und Infrarot-Technologie sind bereits heute Virtual Reality Holodecks, also große Räume mit einer umfassenden virtuellen Umgebung, möglich. Hierzu werden die Räume mit Sensoren ausgestattet, die die Position des Nutzers und seine Bewegungen in der Realität in die virtuelle Welt umsetzen. Das einzige Problem hierbei ist, dass Objekte wie Tische, Stühle und Wände im echten Raum den Benutzer noch einschränken. Hier muss eine gutes Storytelling im virtuellen Raum für eine entsprechende Adaption der Gegenstände sorgen.

Virtual Reality Kameras

Virtual Reality-Kameras ermöglichen es, Videos für Virtual Reality-Headsets zu produzieren und fast immer auch normale 360° Videos aufzunehmen.

360° Kameras

Die 360° Kameras nehmen meist über zwei Linsen die Umgebung auf. Die beiden Linsen sind gegenüber einander angebracht, um mit zwei Kugelpanoramen, also 2 x 360° x 180° abzudecken. Da der Mensch aber für echte Tiefenwahrnehmung zwei unterschiedliche Bilder auf den beiden Augen braucht, erfolgt die Berechnung für Virtual Reality-Filme dann mittels einer Software.

360° und 3D-Tiefeninformationen

Echte Virtual Reality-Kameras filmen analog der 360° Kameras mit zwei Kugelpanoramen, setzen aber pro Kugel zwei versetzte Linsen ein. Dies sorgt später für die Ausspielung der richtigen Bilder für das rechte und linke Auge des Menschen. Dadurch können Menschen besser Positionsinformationen wahrnehmen. Die bekannteste Kamera ist Vuze, die auch ein VR-Livestreaming erlaubt.

Software für Virtual Reality

Virtual Reality besteht immer aus zwei unterschiedlichen Dingen, der Hardware und der Software. In beiden Bereichen gibt es vielfältige Ansätze, die unterschiedliche Vor- und Nachteile haben.

WebVR

WebVR ist eine Javascript API, die es ermöglicht, im Browser Virtual Reality-Inhalte direkt in VR-Systemen wie Oculus Rift oder Google Cardbord wiederzugeben. Die treibende Kraft hinter WebVR sind Facebook mit Oculus und Google mit seiner Virtual Reality-Umgebung.

Unity3D

Unity3D ist eine Entwicklungsplattform für interaktive Anwendungen und Spiele mit einer breiten Unterstützung für alle VR-Varianten, ob Cardboard, HTC Vive oder Oculus Rift.

Unreal Engine

Die Unreal Engine ist eine ausgereifte kostenpflichtige Spiele-Engine mit guter VR-Unterstützung. Mithilfe der Unreal Engine wurde z. B. Batman Arkham VR umgesetzt.

Cryengine

Die Cryengine von der deutschen Firma Crytek ist eine kostenpflichtige Entwicklungsplattform für 3D-Spiele mit Unterstützung aller wichtigen VR-Funktionen.

Lumberyard

Lumberyard von Amazon ist eine kostenlose Variante der Cryengine von Crytek, die Virtual Reality für OculusRift, HTC Vive und Open Source Virtual Reality (OSVR) head-mounted displays (HMD) unterstützt. Momentan ist die Software allerdings für iOS und Android nur eingeschränkt empfehlenswert, da einige Funktionen noch nicht implementiert sind.

Weitere Software für Virtual Reality

Virtual Reality Livestreaming

Livestreaming von Konzerten, Messen und Sportereignissen ist ein sehr spannendes Thema – wir setzen hierfür die Orah 4i und die zugehörige Software Vahana VR ein, um beste Ergebnisse zu erhalten. Die Kombination ermöglicht es, sehr gute Ergebnisse bei Liveübertragungen auf VR-Umgebungen zu erhalten.

Social Media Virtual Reality

Die nächste Evolution von Social Media wird die Umsetzung in Augmented Reality und Virtual Reality sein. Hierbei ist momentan Facebook mit Spaces das beste Beispiel mit einer spannenden Beta-Version. Diese zeigt bereits interessante Ansätze für soziale Interaktionen der Zukunft. Für Unternehmen ist die direkte Kommunikation weltweit mit interessierten Fans eine spannende und herausfordernde Aufgabe mit hohem Potenzial, Marken nachhaltig im Mindset der Kunden zu verankern.


Fazit zu Virtual Reality-Projekten

Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Devices und Software-Engines für die Umsetzung von Virtual Reality Projekten. Je nach Einsatzszenario und Konzeption bieten sich unterschiedliche Kombinationen für die Entwicklung von Virtual Reality-Applikationen an. Am besten sprechen Sie uns mit Ihrer Idee an und wir zeigen Ihnen die beste Variante für die Umsetzung Ihres VR-Projekts!

Virtual-Reality-Car-Configuratior

Virtual Reality-Konfigurator für Autos

Für einen großen Automobilhersteller haben wir einen VR-Konfigurator als Prototyp erstellt. Mit diesem können Kunden und Berater frühzeitig das zukünftige Auto ansehen und in 3D erleben – inklusive aller Sonderausstattungen und unter Anbindung aller Schnittstellen, um jegliche Konfiguration zusammenstellen zu können. Konzeption, Design und Entwicklung inkl. Verprobung mit Testgruppen, hatten ein Gesamtbudget von 300.000 EUR.

virtual-reality-trainingsumgebung-industrieanlage

Umsetzung einer Industrieanlage in Virtual Reality

Für ein großes deutsches Industrieunternehmen haben wir eine Virtual Reality-Umgebung für das Anlernen der Arbeiter inklusive zentraler Prozesse und Störfälle einer neuen Industrieanlage erstellt. So können frühzeitig kritische Situationen geprobt und bestehende Prozesse optimiert werden. Die Umsetzung dieses digitalen Zwillings hatte ein Gesamtbudget von 90.000 EUR.

kriegsgefangen-case-VR

VR-Anwendung für ein Ausstellungsexperiment

In diesem Ausstellungsexperiment erzählt das Deutsche Auswandererhaus die Geschichte der Hamburger Familie Schlicht während und nach dem Ersten Weltkrieg. Zwei Gefühle dominieren die Familie in dieser Zeit immer wieder: Ohnmacht und Sehnsucht. Beide Gefühle sind in dem Ausstellungsexperiment unterschiedlich nacherlebbar: digital und virtuell einerseits, durch originale Objekte andererseits.

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