Fehler beim Planen von VR-Projekten

VR, weil VR im Trend ist

Nur, weil jetzt alle VR machen wollen, sollte dies kein Grund sein, ebenfalls eine VR-App zu konzipieren. Natürlich ist die momentan erhöhte Sichtbarkeit ein guter Grund für eine VR-App, aber trotzdem sollten auch die restlichen Parameter berücksichtigt werden. Mit passender Konzeption sind mit VR-Apps, neben der sowieso sehr hohen Emotionalisierung, auch ernsthafte Abverkäufe und zusätzliche Marketingeffekte für Events, POS und Website zu erreichen.

Kreative an der kurzen Bewegtbildleine

Virtual Reality kann viel mehr sein als ein 360° Film. Leider neigen viele Projektteams dazu, für Marketingzwecke nur einen mittlerweile häufig gesehenen 360° Film zu produzieren, wobei man mit dem gleichen Budget auch eine echte VR-Geschichte erzählen könnte. Gerade für zusätzliche Marktingeffekte ist es elementar wichtig, Neues und Überraschendes zu bieten, und alle Möglichkeiten von VR passgenau zu nutzen, um den Kunden zu emotionalisieren.

Fehler in der Umsetzung von VR-Projekten

Gebrochene Immersion

Der User setzt das VR-Headset auf und möchte in eine unbekannte, neue und aufregende Welt eintauchen. Leider gibt es eine Vielzahl von VR-Projekten, bei denen Menüführung und Onboarding der User überhaupt nicht zu der neuen und aufregenden Welt passt, sondern einfach klassische 2D Menüs in VR adaptiert. Dabei gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, um dem User eine ganzheitlich spannende Welt zu bieten, ohne ihn daran zu erinnern, dass er „nur“ eine App nutzt.

Die falsche Schnittfrequenz

Schnelle Schnitte und rasante Überblenden sind bei Videos ein gutes und häufig genutztes Stilmittel, funktionieren in einer VR-Welt jedoch deutlich schlechter. Schnelle Schnitte überfordern die meisten User und unterbinden den sehr wichtigen Entdeckungsdrang der VR-Nutzer. Da User in viele verschiedene Richtungen sehen können, ist es wichtig, dem User Signale und genügend Zeit zu geben, um den VR-Raum erkunden zu können.

Motion Sickness unterschätzen

Eine 360° GoPro auf ein Auto zu montieren und daraus ein VR-Film zu machen, hört sich nach einer tollen und kostengünstigen Idee an, eine VR-App zu produzieren. Leider wird vielen Usern schlecht, wenn diese sich ohne ihr Zutun schnell bewegt. Auch Menüs und Objekte in der Virtual Reality, die sich unnatürlich verhalten, können die Motion Sickness erhöhen. Kommen dann noch niedrige Bildfrequenzen dazu, können viele Nutzer nur noch schnell aus der VR Welt aussteigen, um die Übelkeit zu bekämpfen. Sichtbare Inhalte sollten immer zu den Bewegungen, die Kopf und Körper des Nutzers spüren, passen und möglichst mit mindestens 60 FPS oder besser 90 FPS laufen.

Komplexität der Steuerung

Aktuelle Eingabegeräte für VR sind für Gamer einfach zu nutzen. Gerade bei Events, Messen und Firmenveranstaltungen nutzen aber auch Nicht-Gamer VR- Stationen und können mit den Controllern erst einmal nichts anfangen. Um lange Onboarding-Zeiten und unnötige Erklärungen zu vermeiden, sollte die Steuerung von VR-Inhalten auf Messen, POS und Events möglichst einfach gehalten und idealerweise sehr natürlich umgesetzt sein.

Fehler im Marketing von VR-Projekten

Unzureichendes Testing

Dass Webseiten und Apps getestet werden sollten, ist mittlerweile fast allen klar. Bei VR sind mehrstufige Tests aber noch wichtiger, da sich viele UX-Standards gerade erst herausbilden und so wenig Orientierung bei der Erstellung bieten.
Wir empfehlen für das UX Testing sowohl geschlossene Fokusgruppen als auch offene Betatests für Apps, die über die VR-Stores verbreitet werden. Für Messen und Events sollten mindestens geschlossene Fokustests durchgeführt werden, um mögliche Usability-Probleme frühzeitig zu erkennen. Bei den technischen Tests muss vor allem die Kompatibilität mit einer Vielzahl von Headsets als auch mit unterschiedlicher Hardware geprüft werden. Dabei sollte man das Augenmerk auf Darstellungsfehler und sinkende Frameraten richten.

Falsche Distributionsstrategie

WebVR oder VR-App als direkter Download oder doch lieber über die Appstores der VR-Headsets distribuieren? Wie wird VR zum Social Media Asset? Und kann ich Youtube als Reichweitenkanal für meine interaktive VR App nutzen? Das sind Fragen, die man sich bereits bei der Konzeption der App stellen muss und dann konsequent umsetzen sollte. Auch in Personalisierung von VR-Anwendungen steckt ein großes Potential. Erfolgreiche personalisierte Anwendungen wie ElfYourself werden zeitnah auch für VR erscheinen und bieten so einen sehr hohen Anreiz der Weiterempfehlung für VR Welten.


Unser Fazit zu Fehlern in VR-Projekten

Viele Fehler lassen sich vermeiden, wenn man einen erfahrenen Umsetzungspartner hat und über viel Erfahrung bei Konzept, Design, Umsetzung und im VR-Marketing verfügt. Wir unterstützen eine Vielzahl von VR-Projekten und aus Erfahrung wissen wir, dass die meiste Reichweite bei VR-Kampagnen aufgrund von Konzepten, die nicht für Virtual Reality geeignet sind, verloren geht.

Wir haben mehr als 50 VR-Anwendungen unterschiedlicher Größenordnungen erfolgreich für Markenkunden realisiert. Um diese große Spanne etwas greifbarer zu machen, folgen einige Beispiele.

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Umsetzung einer 360° Visualisierung von Immobilien

Für einen Immobilienentwickler haben wir eine Virtual Reality Abbildung eines neuen Einkaufzentrums für Investoren auf Basis der CAD Daten erstellt.
Die VR-Anwendung wurde für 15.000 EUR vollständig umgesetzt.

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Virtual Reality-Spiel für Messen

Für den Messeauftritt eines großen IT-Unternehmen haben wir ein VR-Multiplayerspiel entwickelt, das direkt am Messestand gespielt werden kann. Das Virtual Reality-Spiel hatte ein Gesamtbudget für Konzept, Design und Entwicklung von 80.000 EUR.

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Umsetzung einer Industrieanlage in Virtual Reality

Für ein großes deutsches Industrieunternehmen haben wir eine Virtual Reality Umgebung für das Anlernen der Arbeiter inklusive zentraler Prozesse und Störfälle einer neuen Industrieanlage erstellt. So können frühzeitig kritische Situationen geprobt und bestehende Prozesse optimiert werden. Die Umsetzung dieses digitalen Zwillings hatte ein Gesamtbudget von 90.000 EUR

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Virtual Reality-Konfigurator für Autos

Für einen großen Automobilhersteller haben wir einen VR-Konfigurator als Prototyp erstellt. Mit diesem können Kunden und Berater frühzeitig das zukünftige Auto ansehen und in 3D erleben – inklusive aller Sonderausstattungen und unter Anbindung aller Schnittstellen, um jegliche Konfiguration zusammenstellen zu können. Konzeption, Design und Entwicklung inkl. Verprobung mit Testgruppen hatten ein Gesamtbudget von 300.000 EUR.

Die Digital Media Group ist Experte für Beratung, Konzeption und Realisierung von Virtual-Reality-Projekten.

Wir beraten und unterstützen unsere Kunden sowohl in der Definition und Erfolgseinschätzung als auch in der Realisierung und dem Betrieb von Virtual Reality-Projekten. Von Virtual Reality-Anwendungen für Investoren bis hin zu VR-Apps mit über 100.000 Nutzern haben wir Erfahrung in der sinnvollen und effizienten Planung sowie Realisierung innerhalb der gewünschten Struktur gesammelt.

Gerne machen wir Ihnen ein individuelles Angebot auf Basis Ihrer Ideen und Vorstellungen. Wenn Sie bereits über ein schriftliches Konzept verfügen, ist dies der optimale Start – alternativ unterstützen wir Sie selbstverständlich auch bei der Ausarbeitung Ihrer Idee!

Wir geben Ihnen gerne eine unverbindliche und kostenlose Budgeteinschätzung Ihrer Virtual Reality-Idee, sprechen Sie uns dazu einfach an.

Nehmen sie gern Kontakt auf

Telefon: +49 511 169 299–0
E‑Mail: info@thisisdmg.com